Julia Endres

Die Werke der jungen Künstlerin Julia Endres spiegeln die Illusion von Schönheit und Verführung wider. Erotische Anziehungskraft und der zwischenmenschliche Diskurs zwischen Mann und Frau sind die Hauptthemen ihrer Werke. Egal ob Collagen, Ölgemälde oder Skulpturen, Julia Endres fotografiert diesen Tausch immer wieder neu, und gibt diesem jedes Mal eine neue Definition. Präzision ist das Wichtigste in ihren Werken. Feminine Stereotype, wie beispielsweise “das Flattern der Wimpern” oder “das verführerische Lächeln”, sind Motive, welche eine Auseinandersetzung mit Bezugs- und Orientierungspunkten nahelegen möchten und somit ein Mittel darstellt, um die weibliche Verführungskraft zu entschlüsseln und zu entschärfen. Die gebrochenen Collagekompositionen vermeiden jedoch bewusst metaphysische Tiefe und bleiben mit größter Leichtigkeit an der Oberfläche, der Körperlichkeit des Objektes der Begierde, das sich emanzipiert und mit rationalen Mitteln nicht zugänglich ist. Die poetischen Titel ihrer Bilder, die jeweils einer bestimmten Serie zugeordnet sind, geben Hinweise auf die Illusion von Schönheit, Verführung sowie auf den Diskurs zwischen Mann und Frau.

seit 2012:
Volunteer at the Foire Internationale d’ Art Contemporain, Paris (FIAC)

2011:
Moving to Prof. Siegfried Anzinger’s class

2010:
Start at the Kunstakademie Düsseldorf, Prof. Udo Dziersk’s class

2008 – 2010:
Parsons Paris School of Art and Design

2008:
A-Levels at St. George’s School, Cologne, Germany

2007:
Internship at Sotheby’s Institute of Art

1989::
Born in Cologne, Germany